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Sonntag, 21. Februar 2010

Mein Leben als High School Student 16 - Let Freedom Ring


Okay, jetzt wiegle ich die Ferien noch am letzten Ferientag ab. Meine Frage, woher der Ausdruck "Let Freedom Ring" kommt, wurde mir am Montag beantwortet. Eigentlich wollten wir ja nochmal nach New York rein und uns das Museum of Modern Art anschauen. Nach einem Blick in den Reisefuehrer (ich gebe zu, das haetten wir vorher machen sollen ...) konnten wir uns das jedoch abschminken: das MoMA ist Dienstags geschlossen. Wir hatten unseren Tag diesmal spaeter angefangen, weil Berri und Phyllis sich in eine Konferenz einwaehlen wollten, bei der ihr neuer Manager gekuert wird. Als wir dann fertig waren, haette es sich, zumindest in meinen Augen, auch nicht mehr gelohnt, nach NYC reinzufahren. Berrie hatte dann die geniale Idee, dass wir ins Independence Museum in Philadelphia, Pennsylvania, fahren koennten, was wir dann auch gemacht haben.
Die Fahrt dort hin dauerte dann ca. eine Stunde und wir konnten die Stadt hinter dem dichten Nebel dann auch gar nicht erkennen. Das Museum an sich war dann sehr leer, aber wir konnten mit einem kleinen Lunch anfangen und uns dann erstmal zwei interessante Lehrfilme (wirklich interessant gemacht!) anschauen.
Danach ging es in das Gebaeude mit der Liberty Bell, die Glocke, die gelaeutet wurde, als Amerika seine Unabhaengigkeit erklaerte. Diese Glocke, mit einem langen Knacks, hat dann eine lange Karriere als Reiseglocke gemacht und ist schliesslich zu einem Symbol fuer Freiheit befoerdert worden (siehe oben). Daher also "Let Freedom Ring". Nachdem wir eine ganze Horde japanischer Studenten, die alle ein Bild mit der Glocke haben wollten, abgewartet hatten, konnten wir uns die Glocke dann auch aus der Naehe anschauen.
Als naechstes haben wir die Strasse ueberquert, um in einen Trackt des Museums zu kommen, wo sich das erste Statehouse und der erste congressroom Amerikas befanden. Um dort rein zu kommen, mussten wir mal wieder durch eine Sicherheitskontrolle. Nachdem ich gestern zur Abwechslung mal ohne grosse Probleme ueberstanden hatte, war ich eigentlich recht zuversichtlich gestimmt. Als der echt furchteinfloessende Security-Typ dann aber in meiner Tasche meine schoene gruene Thermosflasche mit Tee entdeckt hatte und die sich genauer anschauen musste, hatte ich aber schon meinene Fortsetzung des Museumsbesuchs abgeschrieben. Er hat dann gefragt, ob das, was in der Thermosflasche drin ist, Wasser sei, was ich mal sicherheitshalber bejaht habe (er konnte den Mangotee ja nicht sehen). Dann wurde ich gefragt, ob ich einen Schluck trinken koenne und nachdem ich ihm diesen Wunsch auch noch erfuellt hatte, war ich endlich entlassen. (Wer jemals plant, mit mir zu verreisen: plant bei der Sicherheitskontrolle einfach extra Zeit ein!) Ein Gebaeude weiter fand sich dann der erste conference room, in dem die ersten congressmen getagt haben. Dort haben wir uns erstmal eine Viertelstunde lang aufgewaermt, bis unsere Fuehrung im ersten Statehouse Amerikas angefangen hat. Der nette Ranger, der die Fuehrung gemacht hat, hat uns dann mit ein paar gebrochenen deutschen Begruessungsfloskeln empfangen und uns eine deutsche Broschuere ueberreicht, nachdem Phyllis ihm "gesteckt" hatte, dass wir Deutsche waren. Nach einer ca. 40-minuetigen Tour haben waren wir fertig und haben versucht, einen Ausgang zu finden.
Nach ein paar Minuten des herumirrens, hatten wir das auch geschafft und Phyllis meinte, sie habe auf dem Weg hierher ein Shoppingcenter gesehen, in dem ein Bath & Bodyworks, fuer das ich einen Gutschein, der bald auslaufen sollte, ueber $12 hatte, befinden koennte. Obwohl das Shoppingcenter sehr schoen aussah, ein bisschen Viktorianisch, war es winzig und beherbergte natuerlich kein Bath & Bodyworks. Dafuer haben Alina und ich uns dann noch ein paar T-Shirts als Andenken gekauft und dann ging es nach Hause.
Wieder zurueck haben wir uns "21" angeschaut, ein Film, der am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Las Vegas spielt und ich habe den ersten von drei Urlaubs-Blogeintraegen geschrieben.
Hinterher musste Dave = Berris Ehemann mir dann noch seine Harley zeigen und hat mir sogar erlaubt, einmal darauf Platz zu nehmen:




Man beachte die Kombination:
Lederjacke - Plueschsocken - Birkenstockschuhe - daemliches Grinsen :-D ....

3 comments:

Anonym hat gesagt…

cool :)
schöne fotos und so :)
echt interessant :)
hdl :*
miri

Anna hat gesagt…

Miri, ich freue mich immer total ueber Deine Kommentare :-D
Danke fuer das viele Lob!

hdggdl

Mama ♥ hat gesagt…

Liebe Anna,
Ich freue mich riesig, daß Du nun noch einmal
mit Phillis und Deiner "Familie" so schöne, interessante und fröhliche Tage in NY verbracht
habt. Glaube mir, darum werden Dich viele bewundern. Papa, Alexander, Julia und ich sind sehr erfreut darüber und stolz auf Dich.
Jeden Tag schaue ich nach ob es etwas Neues gibt.
Ich freue mich auch über die Rettung Deines kleinen "gelben Dinges" und auch darüber, dss die NYer Dir positiv begegnet sind. Dass die Sicherheitskontrollen so extrem streng sind hätte ich allerdings nicht gedacht.
Anna wir sind alle mit unseren Herzen bei Dir.
Ich liebe Dich, Mama

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